E-Mail-Programme - Serverdaten, IMAP, SMTP und Ports

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Damit ein E-Mail-Programm Nachrichten abrufen und versenden kann, benötigt es den richtigen Servernamen, die vollständige E-Mail-Adresse, das Postfachpasswort und eine verschlüsselte Verbindung. Für Station55-Konten unterscheiden sich die Serverdaten danach, ob das Postfach auf LiveConfig oder Plesk liegt.

Welche Plattform verwende ich?

  • Melden Sie sich zur Verwaltung unter https://lc.servcp.de/ an, liegt das Postfach auf LiveConfig.
  • Melden Sie sich zur Verwaltung unter https://plesk.servcp.de/ an, liegt das Postfach auf Plesk.
  • Im Zweifel prüfen Sie die Bereitstellungs-E-Mail oder fragen den Support. Probieren Sie nicht wahllos beide Server aus; wiederholte Fehlanmeldungen können vorübergehend gesperrt werden.

Empfohlene Einstellungen

Einstellung LiveConfig Plesk
Benutzername Ihre vollständige E-Mail-Adresse, zum Beispiel name@beispiel.de
Passwort Das Passwort des E-Mail-Postfachs, nicht automatisch das Kundenkonto-Passwort
Posteingang (IMAP) lc.servcp.de plesk.servcp.de
IMAP-Port 993, Verbindungssicherheit SSL/TLS
Postausgang (SMTP) lc.servcp.de plesk.servcp.de
SMTP-Port 587, Verbindungssicherheit STARTTLS
SMTP-Alternative 465, Verbindungssicherheit SSL/TLS
SMTP-Authentifizierung erforderlich; gleicher vollständiger Benutzername und gleiches Passwort wie beim Posteingang
POP3, nur falls ausdrücklich benötigt lc.servcp.de, Port 995, SSL/TLS plesk.servcp.de, Port 995, SSL/TLS

Verwenden Sie genau den zur Plattform gehörenden Servernamen. Eine Zertifikatswarnung ist kein normaler Einrichtungsschritt und darf nicht einfach bestätigt werden.

IMAP oder POP3?

IMAP ist für fast alle Kunden die richtige Wahl. Nachrichten und Ordner bleiben auf dem Server und werden zwischen Computer, Smartphone und Webmail abgeglichen. Löschen oder verschieben Sie eine Nachricht auf einem Gerät, wird diese Änderung auch auf den anderen Geräten sichtbar.

POP3 lädt Nachrichten auf ein Gerät herunter. Ordner, Lesestatus und gesendete Nachrichten werden nicht zuverlässig zwischen mehreren Geräten synchronisiert. Je nach Programmeinstellung können Nachrichten nach dem Abruf vom Server gelöscht werden. Verwenden Sie POP3 deshalb nur für einen begründeten Sonderfall und erst nach einer Datensicherung.

Webmail

Melden Sie sich mit der vollständigen E-Mail-Adresse und dem Postfachpasswort an. Webmail ist zugleich der wichtigste Gegencheck: Funktioniert die Anmeldung dort, liegt ein Problem meist an den Einstellungen des Mailprogramms oder des Geräts.

Einrichtung prüfen

  1. Senden Sie eine Nachricht an eine zweite, von Ihnen erreichbare E-Mail-Adresse.
  2. Antworten Sie von dieser zweiten Adresse.
  3. Prüfen Sie, ob die gesendete Nachricht im Ordner Gesendet und die Antwort im Posteingang auf allen Geräten erscheint.
  4. Kontrollieren Sie, ob das Programm keine Zertifikatswarnung zeigt.

Häufige Fehler

Benutzername oder Passwort wird abgelehnt
Verwenden Sie die vollständige E-Mail-Adresse als Benutzername. Testen Sie das Passwort in Webmail und achten Sie beim Kopieren auf Leerzeichen.
Empfangen funktioniert, Senden nicht
Aktivieren Sie die SMTP-Authentifizierung. Verwenden Sie Port 587 mit STARTTLS oder alternativ Port 465 mit SSL/TLS. Port 25 ist nicht für die normale Client-Anmeldung vorgesehen.
Zertifikatswarnung
Prüfen Sie den Servernamen. Für Mailprogramme lautet er lc.servcp.de oder plesk.servcp.de, nicht die Webmail-Adresse. Brechen Sie bei einer unerwarteten Warnung ab.
Ordner fehlen oder Nachrichten erscheinen nur auf einem Gerät
Prüfen Sie, ob das Konto als IMAP und nicht als POP3 eingerichtet ist. Kontrollieren Sie außerdem die abonnierten IMAP-Ordner.

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