VServer und Root Server - MariaDB und MySQL sicher betreiben
MariaDB und MySQL benötigen neben Updates vor allem kontrollierte Zugriffsrechte, Backups und Überwachung. Die genaue Syntax einzelner Verwaltungsbefehle kann sich je nach Produktversion unterscheiden.
Inhaltsverzeichnis
Dienst und Version prüfen
mariadb --version systemctl status mariadb sudo journalctl -u mariadb -n 100 --no-pager
Bei MySQL heißt die Unit häufig mysql oder mysqld. Ermitteln Sie den tatsächlichen Namen mit systemctl list-units --type=service.
Lokal anmelden
Je nach Distribution ist die lokale Systemadministration über den Unix-Socket möglich:
sudo mariadb
Oder mit einem ausdrücklich eingerichteten Datenbankkonto:
mariadb -u dbadmin -p
Geben Sie das Kennwort erst an der verdeckten Abfrage ein. Verwenden Sie nicht -pPASSWORT, weil das Kennwort in Prozessliste, Shell-Historie oder Logs gelangen kann.
Datenbank und Benutzer trennen
Anwendungen sollten ein eigenes Konto erhalten, das nur die benötigten Rechte auf die eigene Datenbank besitzt. Nutzen Sie nicht das administrative Datenbankkonto in der Anwendung. Binden Sie den Datenbankport nicht öffentlich, wenn kein externer Zugriff nötig ist.
Aktuelle Bindung prüfen:
sudo ss -lntp | grep ':3306'
Backup und Wiederherstellung
Erstellen Sie logische Dumps mit mariadb-dump beziehungsweise mysqldump und prüfen Sie Rückgabecode, Dateigröße und Wiederherstellung in einer Testdatenbank. Stoppen oder kopieren Sie nicht unkontrolliert laufende Datendateien.
Fehlerdiagnose
Access denied: Benutzername, Hostanteil des Kontos, Kennwort und Berechtigungen prüfen.Too many connections: Ursache und Verbindungsmanagement der Anwendung prüfen, nicht nur das Limit erhöhen.- Kein Speicherplatz: Dateisystem und Inodes prüfen; Datenbank nicht durch wahllösches Löschen reparieren.
- Dienst startet nach Update nicht: Journal und produktspezifisches Fehlerlog lesen, bevor Konfigurationen geändert werden.

