E-Mail-Bounces, Beschwerden und Reputation auswerten
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Ein angenommener SMTP-Versand garantiert keine Zustellung. Rückläufer, Spam-Beschwerden und Empfängerreaktionen beeinflussen die Reputation von Domain und Versand-IP.
Inhaltsverzeichnis
Rückläufer unterscheiden
- Hard Bounce
- Dauerhafter Fehler, beispielsweise eine nicht vorhandene Empfängeradresse. Diese Adresse sollte nicht erneut angeschrieben werden.
- Soft Bounce
- Vorübergehender Fehler, beispielsweise volles Postfach oder temporäre Ablehnung. Wiederholte Soft Bounces müssen begrenzt und ausgewertet werden.
- Policy- oder Reputation-Fehler
- Ablehnung wegen Authentifizierung, Spamrate, Blockliste, Inhalt oder Absenderreputation.
Systematische Prüfung
- Lesen Sie den vollständigen SMTP-Statuscode und Antworttext.
- Prüfen Sie, ob nur ein Empfängeranbieter oder alle Ziele betroffen sind.
- Kontrollieren Sie SPF, DKIM, DMARC-Ausrichtung und PTR bei eigenem Mailserver.
- Prüfen Sie Versandmenge, neue Quellen und Beschwerden.
- Stoppen Sie Kampagnen bei ungewöhnlich vielen Fehlern.
- Entfernen Sie dauerhaft unzustellbare und abgemeldete Adressen.
Reputation schützen
- nur erwartete und bestätigte Nachrichten senden
- keine gekauften Listen verwenden
- Versandmenge nicht sprunghaft erhöhen
- Transaktionsmail und Newsletter trennen
- kompromittierte Konten sofort sperren und Passwörter ändern
- Abmeldungen zeitnah verarbeiten
Eine Blockliste ist nur ein mögliches Signal. Bezahlen Sie nicht ungeprüft für angebliche Sofort-Löschungen und beheben Sie zuerst die Ursache.

