Docker sicher betreiben - Rechte, Images und Secrets

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Docker vereinfacht die Bereitstellung, erweitert aber die Angriffsfläche des Hosts. Besonders kritisch sind der Docker-Socket, privilegierte Container, unkontrollierte Images und Secrets in Compose-Dateien.

Rechte und Docker-Socket

Zugriff auf /var/run/docker.sock beziehungsweise Mitgliedschaft in der Docker-Gruppe ermöglicht in einer üblichen Root-Docker-Installation sehr weitreichende Kontrolle über den Host. Gewähren Sie diesen Zugriff nur vertrauenswürdigen Administratoren.

Prüfen Sie Rootless Docker, wenn Anwendung, Ports, Dateisystem und Ressourcenverwaltung damit kompatibel sind. Rootless-Betrieb reduziert Risiken, ersetzt aber keine sichere Containerkonfiguration.

Images auswählen

  1. Nutzen Sie offizielle oder nachvollziehbar gepflegte Images.
  2. Verwenden Sie konkrete, geprüfte Versionsstände.
  3. Lesen Sie Release- und Sicherheitshinweise.
  4. Entfernen Sie nicht benötigte Werkzeuge und Dienste.
  5. Führen Sie Anwendungen im Container möglichst nicht als Root aus.
  6. Prüfen Sie Images und Abhängigkeiten auf bekannte Schwachstellen.

Gefährliche Freigaben vermeiden

  • kein --privileged ohne zwingenden, dokumentierten Grund
  • keine Einbindung des Host-Wurzelverzeichnisses
  • Docker-Socket nicht in gewöhnliche Webcontainer einbinden
  • nur benötigte Linux-Capabilities vergeben
  • sensible Hostpfade möglichst nur lesend und minimal einbinden

Secrets

Schreiben Sie Passwörter und Tokens nicht direkt in öffentlich geteilte Compose-Dateien, Image-Layer oder Git. Verwenden Sie eine geeignete Secret-Verwaltung oder restriktiv geschützte externe Dateien und rotieren Sie kompromittierte Werte.

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