WordPress - Einführung und erste Schritte

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WordPress ist ein Content-Management-System (CMS). Damit erstellen und pflegen Sie eine Website im Browser, ohne jede Seite als HTML-Datei programmieren zu müssen. WordPress eignet sich unter anderem für Unternehmensseiten, Blogs, Vereinsseiten und – mit einer passenden Erweiterung – Onlineshops.

Diese Anleitung erklärt die wichtigsten Begriffe und die ersten Schritte nach der Installation. Sie bezieht sich auf WordPress 7.1.1. Menüpunkte können je nach Sprache, Benutzerrolle, Theme und installierten Plugins leicht abweichen.

Voraussetzungen

  • WordPress ist bereits installiert.
  • Sie besitzen ein WordPress-Benutzerkonto mit den für Ihre Aufgabe erforderlichen Rechten.
  • Ihre Domain zeigt auf das richtige Hosting-Paket und HTTPS funktioniert.

Anmeldung

  1. Öffnen Sie https://ihre-domain.example/wp-admin/.
  2. Geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein.
  3. Klicken Sie auf Anmelden.

Verwenden Sie nicht das Plesk-Passwort, sofern für WordPress ein eigenes Konto eingerichtet wurde. In Plesk kann die Anmeldung bei einer erkannten Installation zusätzlich über WordPress und Anmelden möglich sein.

Die wichtigsten Bereiche

  • Dashboard: Übersicht, Systemmeldungen und verfügbare Aktualisierungen.
  • Beiträge: zeitlich sortierte Inhalte, etwa Neuigkeiten oder Blogartikel.
  • Seiten: dauerhafte Inhalte wie „Über uns“, „Leistungen“ oder „Kontakt“.
  • Medien: hochgeladene Bilder, PDF-Dateien und andere Medien.
  • Design: Themes, Website-Editor, Menüs oder Widgets – abhängig vom aktiven Theme.
  • Plugins: zusätzliche Funktionen.
  • Benutzer: Konten und Rollen.
  • Werkzeuge: Import, Export und Website-Zustand.
  • Einstellungen: grundlegendes Verhalten der Website.

Empfohlene erste Schritte

  1. Öffnen Sie Einstellungen > Allgemein und prüfen Sie Website-Titel, Untertitel, Administrator-E-Mail-Adresse, Sprache, Zeitzone sowie Datums- und Zeitformat.
  2. Öffnen Sie Einstellungen > Lesen und legen Sie fest, ob die Startseite die neuesten Beiträge oder eine statische Seite zeigt.
  3. Öffnen Sie Einstellungen > Permalinks. Für viele normale Websites ist Beitragsname eine gut lesbare Struktur. Ändern Sie die Struktur einer bestehenden Website nicht ohne Weiterleitungsplan, weil alte Links sonst ins Leere führen können.
  4. Öffnen Sie Werkzeuge > Website-Zustand und bearbeiten Sie kritische Hinweise zuerst.
  5. Öffnen Sie Dashboard > Aktualisierungen und prüfen Sie WordPress, Plugins, Themes und Übersetzungen.
  6. Löschen Sie ungenutzte Beispielinhalte. Löschen Sie ein Standard-Theme jedoch erst, wenn ein anderes Theme aktiv ist; ein aktuelles Ersatz-Theme kann bei der Fehlerdiagnose hilfreich sein.
  7. Erstellen Sie vor größeren Änderungen ein vollständiges Backup aus Dateien und Datenbank.

Ein sinnvoller Arbeitsablauf

  1. Bearbeiten Sie Inhalte zunächst als Entwurf.
  2. Prüfen Sie die Vorschau auf einem Computer und einem Smartphone.
  3. Kontrollieren Sie Links, Formulare, Bilder und die Navigation.
  4. Veröffentlichen Sie erst nach dieser Prüfung.
  5. Prüfen Sie nach Aktualisierungen erneut die wichtigsten Seiten und Funktionen.

Woran erkennen Sie, dass die Website richtig eingerichtet ist?

Die Website ist über HTTPS erreichbar, die richtige Startseite wird angezeigt, interne Links funktionieren und unter Werkzeuge > Website-Zustand liegen keine ungeklärten kritischen Probleme vor.

Wichtige Hinweise

  • WordPress, Themes und Plugins müssen regelmäßig aktualisiert werden. Die am 17. September 2026 veröffentlichte Version 7.1.1 enthält Sicherheitskorrekturen.
  • Installieren Sie nur die Erweiterungen, die Sie wirklich benötigen. Jedes zusätzliche Plugin erhöht Wartungsaufwand und mögliche Fehlerquellen.
  • Teilen Sie kein gemeinsames Administratorkonto. Jede Person sollte ein eigenes Konto mit möglichst wenigen Rechten erhalten.
  • Eine WordPress-Anmeldung und eine Plesk-Anmeldung sind getrennte Konten.

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