DMARC-Berichte und Absenderausrichtung verstehen

Aus HOSTING-STATION55 - Webhosting Wiki / FAQ
Version vom 20. September 2026, 20:07 Uhr von Station55 (Diskussion | Beiträge) (Ausführlichen Kundenleitfaden ergänzt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

DMARC prüft nicht nur, ob SPF oder DKIM technisch bestehen. Mindestens eine erfolgreiche Methode muss außerdem zur sichtbaren Absenderdomain im From-Feld ausgerichtet sein. DMARC-Berichte helfen, legitime und unbekannte Versender einer Domain zu erkennen.

Begriffe

  • SPF-Ausrichtung: Die für SPF verwendete Domain passt nach DMARC-Regeln zur From-Domain.
  • DKIM-Ausrichtung: Die Domain der DKIM-Signatur passt zur From-Domain.
  • RUA-Bericht: Zusammengefasster Bericht über Authentifizierungsergebnisse.
  • DMARC-Richtlinie: none, quarantine oder reject.

Sicherer Einführungsweg

  1. Erfassen Sie alle Dienste, die im Namen Ihrer Domain senden.
  2. Prüfen Sie SPF und aktivieren Sie DKIM bei jedem legitimen Versender.
  3. Veröffentlichen Sie genau einen gültigen DMARC-TXT-Eintrag.
  4. Beginnen Sie zur Beobachtung gegebenenfalls mit p=none und einer kontrollierten RUA-Adresse.
  5. Sammeln und analysieren Sie mehrere Berichtszeiträume.
  6. Korrigieren Sie legitime, aber nicht ausgerichtete Versender.
  7. Verschärfen Sie die Richtlinie erst nach erfolgreicher Prüfung.

Berichte lesen

RUA-Berichte sind üblicherweise XML-Dateien oder werden von einem Auswertungsdienst aufbereitet. Prüfen Sie Absender-IP, Anzahl, SPF-/DKIM-Ergebnis, ausgerichtete Domain und angewendete Richtlinie.

Warnung: Stellen Sie nicht direkt auf reject, solange unbekannte legitime Systeme existieren. Rechnungs-, Shop-, Formular- oder Support-E-Mails könnten sonst abgewiesen werden.

Verwandte Artikel