WordPress - Plugins installieren und verwalten

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Plugins erweitern WordPress um zusätzliche Funktionen. Beispiele sind Formulare, Shops, Backups oder Suchmaschinenfunktionen. Ein Plugin erhält häufig weitreichenden Zugriff auf Website und Datenbank; installieren Sie deshalb nur vertrauenswürdige und wirklich benötigte Erweiterungen.

Voraussetzungen

  • Sie benötigen Administratorrechte.
  • Erstellen Sie vor größeren Erweiterungen oder Updates ein Backup.
  • Prüfen Sie PHP- und WordPress-Kompatibilität sowie freien Speicherplatz.

Plugin aus dem WordPress-Verzeichnis installieren

  1. Öffnen Sie Plugins > Installieren.
  2. Suchen Sie nach dem exakten Namen oder Funktionszweck.
  3. Prüfen Sie Autor, letzte Aktualisierung, aktive Installationen, Bewertungen, Support und die angegebene WordPress-Kompatibilität.
  4. Klicken Sie auf Jetzt installieren.
  5. Klicken Sie auf Aktivieren.
  6. Öffnen Sie die neu hinzugefügte Einstellungsseite und konfigurieren Sie das Plugin.
  7. Testen Sie Frontend, Formulare und gegebenenfalls E-Mail-Versand.

Plugin als ZIP-Datei hochladen

  1. Laden Sie die installierbare ZIP-Datei nur von der offiziellen Herstellerseite oder Ihrem Kundenkonto herunter.
  2. Öffnen Sie Plugins > Installieren > Plugin hochladen.
  3. Wählen Sie die ZIP-Datei und klicken Sie auf Jetzt installieren.
  4. Aktivieren und konfigurieren Sie das Plugin.

Installieren Sie keine „nulled“, gecrackten oder aus unbekannten Quellen angebotenen Premium-Plugins. Sie können Schadcode enthalten und erhalten häufig keine Sicherheitsupdates.

Plugins aktualisieren

  1. Erstellen Sie ein aktuelles Backup.
  2. Prüfen Sie Änderungsprotokoll und Kompatibilität bei wichtigen Plugins.
  3. Aktualisieren Sie auf einer Staging-Seite, wenn das Plugin Shop, Formulare, Login oder Seitendarstellung beeinflusst.
  4. Aktualisieren Sie möglichst einzeln oder in kleinen Gruppen.
  5. Leeren Sie vorhandene Caches.
  6. Prüfen Sie die betroffenen Funktionen.

Automatische Updates können unter Plugins > Installierte Plugins aktiviert werden. Sie reduzieren die Zeit bis zu Sicherheitsupdates, ersetzen aber weder Backup noch Funktionsprüfung.

Deaktivieren und löschen

Deaktivieren stoppt die Ausführung, lässt Dateien und häufig auch Einstellungen bestehen. Löschen entfernt die Plugin-Dateien; Datenbanktabellen oder Einstellungen können je nach Plugin erhalten bleiben.

  1. Erstellen Sie vor dem Entfernen wichtiger Plugins ein Backup oder einen Export.
  2. Deaktivieren Sie das Plugin.
  3. Prüfen Sie die Website.
  4. Löschen Sie es nur, wenn keine abhängigen Funktionen mehr benötigt werden.

So wählen Sie Plugins aus

  • Eine klar definierte Aufgabe pro Plugin.
  • Aktive Pflege und nachvollziehbare Sicherheitsupdates.
  • Kompatibilität mit aktueller WordPress- und PHP-Version.
  • Verständliche Dokumentation und Supportweg.
  • Keine unnötige Doppelung, etwa zwei Cache- oder zwei Sicherheitsplugins mit überschneidenden Funktionen.
  • Datenschutz und externe Dienste vor Einsatz prüfen.

Problematische Aktualisierung zurücknehmen

  1. Versetzen Sie die Website bei Bedarf in den Wartungsmodus.
  2. Deaktivieren Sie das betroffene Plugin.
  3. Stellen Sie bei Datenbankänderungen das vollständige Backup wieder her; nur alte Plugin-Dateien zurückzukopieren kann unzureichend sein.
  4. Prüfen Sie Protokolle und Herstellerhinweise.
  5. Aktivieren Sie das Plugin erst wieder, wenn Versionen und Einstellungen zusammenpassen.

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